Termine
Königin(nen)
18.11.2026
26.11.2026
02.12.2026
Bayerische Staatsoper
München
Rachel und ich
10.09.2026
11.09.2026
12.09.2026
Schaubühne Lindenfels
Leipzig
Gretchenfrage
21.06.2026
Wiener Festwochen
Wien
About

Lulu Obermayer (*1989 in München) ist Theatermacherin, Regisseurin, Autorin, Performerin und Produzentin. Sie entwickelt Arbeiten zwischen zeitgenössischer Performance, Schauspiel, Musiktheater und historischer Recherche. Musik, Oper, Theatergeschichte, historische Quellen, Dokumente, Fiktion und autobiografische Erfahrung bilden das Material ihrer Arbeiten. Daraus entstehen eigenständige theatrale Kreationen, in denen unterschiedliche Zeitebenen, Erzählweisen und Wirklichkeiten ineinandergreifen. Historische Stoffe werden dabei zu Ausgangspunkten gegenwärtiger theatraler Situationen.
Mit einer reduzierten und präzisen Formensprache entwickelt Obermayer bildhafte, atmosphärisch dichte Arbeiten. Das Persönliche wird zum Nadelöhr, durch das sich größere historische, gesellschaftliche und politische Zusammenhänge erschließen. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Mikro- und Makroperspektive und verweben historische Recherche, Musik, Dokumente, Fiktion und autobiografische Erfahrung zu einer gemeinsamen dramaturgischen Struktur.
Im Zentrum ihrer Arbeiten stehen historische und fiktive Figuren sowie Gemeinschaften, deren Geschichten, Stimmen und Perspektiven im Kanon häufig nur am Rand überliefert sind. Durch Verschiebungen von Perspektive und Autorinnenschaft eröffnet Obermayer neue Lesarten historischer Stoffe. Theater versteht sie nicht als Ort der Rekonstruktion, sondern der künstlerischen Neuschöpfung – als einen Raum, in dem Geschichte, Erinnerung und Gegenwart in neue Beziehungen treten.
Zu ihren jüngsten Arbeiten zählen Gretchenfrage (2026), Schwester (2026), Rachel und ich (2025), ausgezeichnet mit dem Publikumspreis des Festivals radikal jung, sowie Kantate (2025). Zuvor entstanden Lulu (2023), Agoraphobia (2023), (a kind of) Requiem (2023), Backstage (2023), EXILE (2023), Frauenliebe und Leben (2022), Death Valley Junction (2022), L'Opra Fatale (2020) sowie die frühe Puccini-Trilogie (Tosca, Manon Lescaut und The Girl(s) of the Golden West, 2016–2018). Im Herbst 2026 entwickelt sie ihre erste Arbeit für die Bayerische Staatsoper.
Ihre Arbeiten wurden unter anderem bei den Wiener Festwochen, steirischer herbst, deSingel Antwerpen, den Sophiensælen Berlin, Theater Neumarkt Zürich, O. Festival Rotterdam, Buzzcut Glasgow, Theater Rampe Stuttgart und HochX München präsentiert. 2025 war sie Jurymitglied des Experimental Theatre Festival Vietnam und unterrichtete an der Hanoi University of Theatre and Cinema. Von 2025 bis 2026 war sie Mentorin der zehnten Edition der Forecast Platform.
Nach ihrer Schauspielausbildung an der Professional Performing Arts School sowie am Lee Strasberg Theatre Institute und Stella Adler Studio in New York studierte sie Contemporary Performance Practice am Royal Conservatoire of Scotland, Dramaturgie an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig sowie Solo Dance and Authorship am Hochschulübergreifenden Zentrum für Tanz (HZT Berlin). Sie lebt und arbeitet zwischen München und Zürich.
Presse










































Imprint
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Königin(nen)
18.11.2026
26.11.2026
02.12.2026
Bayerische Staatsoper
München
Rachel und ich
10.09.2026
11.09.2026
12.09.2026
Schaubühne Lindenfels
Leipzig
Gretchenfrage
21.06.2026
Wiener Festwochen
Wien
Schwester
28.02.2026
02.03.2026
03.03.2026
Hoch X Theater und Live Art
München
(a kind of) Requiem
30.11.2025
Sint Truiden, Belgien
Radialsystem
Berlin
Nürnberg
Berlin
12.06.2024
13.06.2024
23.09.2023
About

Lulu Obermayer (*1989 in München) ist Theatermacherin, Regisseurin, Autorin, Performerin und Produzentin. Sie entwickelt Arbeiten zwischen zeitgenössischer Performance, Schauspiel, Musiktheater und historischer Recherche. Musik, Oper, Theatergeschichte, historische Quellen, Dokumente, Fiktion und autobiografische Erfahrung bilden das Material ihrer Arbeiten. Daraus entstehen eigenständige theatrale Kreationen, in denen unterschiedliche Zeitebenen, Erzählweisen und Wirklichkeiten ineinandergreifen. Historische Stoffe werden dabei zu Ausgangspunkten gegenwärtiger theatraler Situationen.
Mit einer reduzierten und präzisen Formensprache entwickelt Obermayer bildhafte, atmosphärisch dichte Arbeiten. Das Persönliche wird zum Nadelöhr, durch das sich größere historische, gesellschaftliche und politische Zusammenhänge erschließen. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Mikro- und Makroperspektive und verweben historische Recherche, Musik, Dokumente, Fiktion und autobiografische Erfahrung zu einer gemeinsamen dramaturgischen Struktur.
Im Zentrum ihrer Arbeiten stehen historische und fiktive Figuren sowie Gemeinschaften, deren Geschichten, Stimmen und Perspektiven im Kanon häufig nur am Rand überliefert sind. Durch Verschiebungen von Perspektive und Autorinnenschaft eröffnet Obermayer neue Lesarten historischer Stoffe. Theater versteht sie nicht als Ort der Rekonstruktion, sondern der künstlerischen Neuschöpfung – als einen Raum, in dem Geschichte, Erinnerung und Gegenwart in neue Beziehungen treten.
Zu ihren jüngsten Arbeiten zählen Gretchenfrage (2026), Schwester (2026), Rachel und ich (2025), ausgezeichnet mit dem Publikumspreis des Festivals radikal jung, sowie Kantate (2025). Zuvor entstanden Lulu (2023), Agoraphobia (2023), (a kind of) Requiem (2023), Backstage (2023), EXILE (2023), Frauenliebe und Leben (2022), Death Valley Junction (2022), L'Opra Fatale (2020) sowie die frühe Puccini-Trilogie (Tosca, Manon Lescaut und The Girl(s) of the Golden West, 2016–2018). Im Herbst 2026 entwickelt sie ihre erste Arbeit für die Bayerische Staatsoper.
Ihre Arbeiten wurden unter anderem bei den Wiener Festwochen, steirischer herbst, deSingel Antwerpen, den Sophiensælen Berlin, Theater Neumarkt Zürich, O. Festival Rotterdam, Buzzcut Glasgow, Theater Rampe Stuttgart und HochX München präsentiert. 2025 war sie Jurymitglied des Experimental Theatre Festival Vietnam und unterrichtete an der Hanoi University of Theatre and Cinema. Von 2025 bis 2026 war sie Mentorin der zehnten Edition der Forecast Platform.
Nach ihrer Schauspielausbildung an der Professional Performing Arts School sowie am Lee Strasberg Theatre Institute und Stella Adler Studio in New York studierte sie Contemporary Performance Practice am Royal Conservatoire of Scotland, Dramaturgie an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig sowie Solo Dance and Authorship am Hochschulübergreifenden Zentrum für Tanz (HZT Berlin). Sie lebt und arbeitet zwischen München und Zürich.
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