
Im zweiten Akt der Oper versucht Tosca sich bei dem Polizeichef
Scarpia für die Freilassung ihres Freundes Cavaradossi einzusetzen.
Zwar ist Scarpia bestechlich, aber er fordert als Gegenleistung
nicht Geld, sondern ihren Körper. Als Tosca erkennt, dass
ihr nur noch wenig Zeit für die Rettung Cavaradossis bleibt,
beklagt sie in einer Arie ihr Los:
'Ich lebte für die Kunst, ich lebte für die Liebe und tat keinem
Lebewesen etwas zuleide.'
In dieser Performance werden die ersten 9 Takte der Arie Vissi
D´Arte isoliert. Dieses musikalische Motiv wird geloopt und ich
singe zu einer Aufnahme von Maria Callas. Daraus entsteht ein
45-minütiges emotionales Choreographie-Duett mit zwei Lautsprechern,
das das Leben für die Kunst und die Liebe reflektiert.
Ich leihe meine Stimme und meinen Körper einer existenziellen
und ontologischen Auseinandersetzung, die Tosca in der narrativen
Struktur der Oper nicht erlaubt ist.
Konzept und Performance: Lulu Obermayer
Dramaturgische Begleitung: Aline Benecke
Performances: Uferstudios, Berlin
Batard Festival, Beurschouwburg
Trente Trente, Bordeaux
Entwickelt während des Studiums im Masterstudiengang Solo/Dance/Authorship am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz (HZT) in Berlin.
Imprint

Im zweiten Akt der Oper versucht Tosca sich bei dem Polizeichef
Scarpia für die Freilassung ihres Freundes Cavaradossi einzusetzen.
Zwar ist Scarpia bestechlich, aber er fordert als Gegenleistung
nicht Geld, sondern ihren Körper. Als Tosca erkennt, dass
ihr nur noch wenig Zeit für die Rettung Cavaradossis bleibt,
beklagt sie in einer Arie ihr Los:
'Ich lebte für die Kunst, ich lebte für die Liebe und tat keinem
Lebewesen etwas zuleide.'
In dieser Performance werden die ersten 9 Takte der Arie Vissi
D´Arte isoliert. Dieses musikalische Motiv wird geloopt und ich
singe zu einer Aufnahme von Maria Callas. Daraus entsteht ein
45-minütiges emotionales Choreographie-Duett mit zwei Lautsprechern,
das das Leben für die Kunst und die Liebe reflektiert.
Ich leihe meine Stimme und meinen Körper einer existenziellen
und ontologischen Auseinandersetzung, die Tosca in der narrativen
Struktur der Oper nicht erlaubt ist.
Konzept und Performance: Lulu Obermayer
Dramaturgische Begleitung: Aline Benecke
Performances: Uferstudios, Berlin
Batard Festival, Beurschouwburg
Trente Trente, Bordeaux
Entwickelt während des Studiums im Masterstudiengang Solo/Dance/Authorship am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz (HZT) in Berlin.
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